Nicht im Kreis denken. Sondern in Spiralen.

Eine gute Idee erkennt man nicht nur an ihrer Selbstverständlichkeit, sondern an der viel überraschenderen Tatsache, dass es zu dieser Lösung mal ein Problem gab.

Der kreative Prozess, der zu diesem Ergebnis führt, muss sich vom Aufgepäck der Realitäten, Bedenken und Zweifel lösen. Mit einem Denken in spiralförmigen Bewegungen, die sich vom Ursprung entfernen. Weil der Blick dabei nach vorn gerichtet ist, kreist man zwar um das Problem, entfernt sich aber zugleich von ihm und sucht nach neuen Perspektiven.

Bis man irgendwann einen Punkt auf der gedrehten Flugbahn erreicht, der zwar zu Fuß einige Kilometer von der ursprünglichen Aufgabenstellung entfernt ist – aber in der Luftlinie der Gedanken den kürzesten Weg zum eigentlichen Mittelpunkt darstellt.

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