Auf ihrem Schreibtisch fiel jeden Tag Schnee und 128 Maikäfer erwachten zu ewigem Leben. Sie war Landschaftsgärtnerin für Elchkinder, Modeschöpferin für Engel, Dirigentin einer Hasenkapelle und Visagistin für Nussknacker. Manchmal nannte sie sich auch Fachärztin für Räuchermännchen oder Pyramidenarchitektin. Aber akademische Berufe nahm ihr niemand ab, zu tief waren die Narben ihres Schnitzmessers, mit dem sie erzgebirgische Holzkunst schuf.